dimanche 22 novembre 2009



es ist gut, alleine zu sein. ich höre keine musik, bin gemütlich angezogen und rieche nach einen duft, den ich mag. ich stricke wie besessen, ohne sorge, dabei unsexy zu sein. überhaupt, diese sorge los zu sein. bin ich attraktiv genug, sollte ich mal wieder abnehmen, welche unterwäsche trage ich heute und die elendige prozedur der rasur. mein körper gehört mir.
dann die anderen gedanken. wenn ich dies oder jenes tu, mag er mich dann noch? soviele unsicherheiten, soviel angepasstheit, aufgabe der eigenen person.
keine zeit mehr für irgendwas anderes zu haben. ich muss doch malen, stricken, schreiben, lernen und lesen. spazieren gehen und irgendwelche menschen treffen. meine zeit gehört nur mir.

menschen in beziehungen leben für und mit den anderen menschen. das ist schön, aber was, wenn man sich selbst noch nicht gefunden hat und sich immer im anderen finden muss, ansonsten verliert man den halt. es geht in abhängigkeit, in hörigkeit über. und sei es nur die stimme am morgen, die einen fragt, ob dieser BH ihm gefallen wird. ob er meine kurzen haare mag, ob es okay ist, wenn ich diesen freitag mal alleine verbringe.

all die energie die in einer beziehung dafür draufgeht zu streiten. sich anzupassen, den anderen zu formen, zu fordern, zu geben. all die energie die man gibt nur um nicht alleine zu sein.

mardi 17 novembre 2009

weheartit


ich liege krank im bett. fast gesund. möchte soviel machen. möchte das bild zuende anmalen, stricken lernen, französisch vorbereiten, texte lesen, mich auf meine vorstellungstermine vorbereiten, möchte neue musik hören, will einkaufen gehen, mich erneuern, lange haare haben, woanders leben und dennoch mich hier weiter verkriechen mit den greys anatomie folgen, muss mehr bücher lesen bestellen durcharbeiten, muss schreiben und klavier spielen lernen, muss post abschicken, weiger mich aber sie zu beginnen, möchte schön sein und geliebt werden, frage mich warum paula manchmal soviel miaut, muss arzttermine machen, will spazieren gehen, fühle mich allein, fühle mich gut, manchmal tut es weh, nein, nicht da oben links, sondern es ist doch eher der bauch.

ich brauche einen neuen lippenstift und ein neues kleid, muss zum friseur und neue schuhe will ich auch. ich möchte eine frische stephanie sein. duschen allein reicht nicht. der pulli der furchtbar langweilige, seinen zweck erfüllenden pulli, hats da auch nich getan. ich schwanke.

ich bin motiviert. und ich verspreche mir selber, die belohnung wird sein: nehme das erarbeitete geld und geh einkaufen, für diese eine party. neues kleid, neue strumpfhose, neuen lippenstift.

dimanche 1 novembre 2009

like death without the sleeping part



The sound of a heart breaking isn’t poetic. It is hollow. It is tragic. It calls for rituals – the denial, the shock, the anger, the disappointment, culminating in hopelessness. Just like a shrinking white star slowly collapsing inwardly, with memory drawn from every breath a blow. It’s like death without the sleeping part.

http://leloveimage.blogspot.com/

Der Fleck, die Jacke, das Zimmer, der Schmerz


Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz

alles ist verwirrend und sonderbar und ich verstehe es nicht. ich habe um ruhe gebeten und doch ist es laut und ich bin hungrig und esse und am nächsten morgen ist mir so furchtbar schlecht. dabei war es so lecker. es war gut und dann war es auch wieder nicht gut. es ist das zimmer, die farbe lila und pfefferminztee. ich bleibe noch ein wenig und schaue den blättern beim fallen zu, in der hellen ecke am fenster. es ist kalt und egal wie sehr wir die heizung hochdrehen, es nimmt nicht das verlangen in den arm genommen zu werden. ich habe geredet, wir haben geredet, doch es waren nur laute. ich verstehe nichts, und wenn ich weine, verstehe ich noch weniger. ich möchte gerne ein paar schritte zurückgehen. möchte den ausverkauf stoppen, verstehst du nicht, jedesmal ist es ein schnäppchen und ich komme mir so billig vor. es ist das alte spiel und doch ist alles frisch und neu und offen, wie gerade passiert. denn es ist gerade passiert. glaube mir, ich wollte das alles nicht, die schmerzen, die flecken, ich wollte nur meine ruhe. ich möchte mich zurückziehen und eine pause machen, dabei bin ich mitten drin und es gibt keine erneute pause. so ist das leben und wenn du nicht mitspielen möchtest, dann geh nach hause. und schaue den blättern beim fallen zu

lundi 19 octobre 2009

Fugitive



Hey better realize my friend
Love in the end now you can't take it well
Gotta live

If only for a second
I see a twinklin' in your eye
Gotta try



hab ein neuen herzenssong...leider nur auf dem laptop meiner mitbewohnerin. kann mir kein netzt in meinem zimmer leisten. studentenleben ha!

studium beginnt, trotzdem sitz ich noch um ein uhr mittags im schlafanzug herum. meine finger corallenfarbend.

ansonsten. ist es bald ende oktober. bald habe ich geburtstag. dann ist weihnachten. wie viele menschen auf dieser welt, mag ich weihnachten nicht. so wie es im amerikanischen fernsehen dargstellt wird, schon. mit liebe, kuchen und kamin. aber in echt.

ach ich sing weiter zu david gray...perhaps im a fugitive

samedi 17 octobre 2009

geklaut




heute abend kommt penoy und wir tanzen ganz zuckersüß zu irgendwelchenm altbekannten liedern. oldenburg hat sich nicht verändert, wir uns schon. es wird spannend. die nägel glänzen in einem häßlichen lila, der rock ist zu kurz und der martini zu warm, der wein bitter, die lippen rot gestreift, die schuhe kaputt...penoy kommt!!

den ganzen tag lag ich im bett, ein grünes monster im bademantel und ganz viel unsinn im tv. ich zünde mir gleich die erste zigarette an und überlege mir, wie ich diesen abend nur finanzieren kann. egal!! niemand kennt uns.

ich tanze zu storm xx und weine bei david gray und karamel.

nach zwei anstrengenden wochen fühle ich mich wieder mensch. frau. junger mensch und neue frau. gut ist das. studium kann beginnen aber erst muss ich noch in der stadt was erledigen.

jeudi 15 octobre 2009

be ok



ja das möchte ich sein. okay. viel mehr als noch das. es ist 23 uhr und frau paula wird nervös. so als ob sie auf einmal feststellen würde, dass etwas unheimliches in diesem hause passieren würde. tut es aber nicht. ich bin müde, der tag hat mich geschafft. meine haut ist warm und weich weil nun besser durchblutet. mein gehirn ist es bestimmt auch. ich hatte mich auf samstag und auf diese party gefreut. ich merke gerade wie sehr. gedanken kreisen in meinem kopf. ohrwürmer. es gibt kein äquivalent zu ohrwurm im französischen. auch das wort angst vor allen dingen der begriff teenageangst ist einmalig. aber ich bin erwachsen. das ist furchtbar angenehm. nächste woche beginnt das studium. ich fahre montagmorgen gegen 8 einfach an die bremer uni, suche den raum, ohne jemals an der uni gewesen zu sein, setzte mich in diesen kurs und schau an, was passiert. hoffentlich nur gutes. ich weiß nicht, wie ich das alles finden soll.

wie soll ich das alles finden...ich weiß, dass du traurig bist but i just want to be ok

mercredi 14 octobre 2009

ich weiss, dass du traurig bist, weil das alles ist

mitte des monats und vor ein paar tagen habe ich mein konto geräumt. hab ein neues lieblingslied und auch märchenschloss bestehend aus zwei zimmer. lila und beerenrot. die herbsttage haben sich nun endgültig eingenistet. und ich genieße das letzte grün, das letzte gelb, das letzte blau.
ich habe albträume. immer und immer wieder. sie sind so klar und erschreckend intensiv. das ich aufwache und nicht wieder einschlafen will, aber letzlich übermannt mich der schlaf aufs neue. wann hören sie endlich auf? ich brauch ein heißes bad um mich von ihnen zu reinigen. brauche stunden um mich zu entgiften. bis mein körper wieder frei von schrecken schreien panik ist. und oft kämpfe ich immer wieder den gleichen kampf. und bin mir oft siegessicher. nur ist der daraus entstehende mut nicht weniger ängstlich und die scene nicht weniger grausam. manchmal hilft auch eine flasche wein. abdriften ins schwammige, ins weiche.